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<pre>Ließ es sich vielleicht gerade noch verschmerzen, dass sich der akut abstiegsbedrohte FSV in dieser Phase deutlich entschlossener präsentierte, wurde den Gastgebern der wohl schon endgültige Sprung ans rettende Ufer letztlich aber viel zu leichtgemacht.  <p> Gegen die Bayern darf man sich allerdings nicht den kleinsten Hauch einer Schwäche leisten. Bei der Kovac-Elf schleichen sich auch immer wieder Fehler in der Verteidigung ein, diese blieben zuletzt jedoch ungestraft.  <p>  Wenn Bochum aufläuft, trifft fast immer nur eine Mannschaft. In Köln fiel das 1:2 mit dem Schlusspfiff, beim 1:3 gegen die Hertha war Simon Zoller dafür verantwortlich, dass am Ende Tore auf beiden Seiten standen. <p> Der Vorjahres-Fünfte gibt sich nicht grundlos euphorisch, immerhin absolvierte die „Werkself“ eine äußerst positive Vorbereitung, in der sich einige Spieler in hervorragender Form präsentierten und in den Testspielen glänzten. <p>  Von den verständlicherweise nicht zu einhundert Prozent eingeschliffenen Abläufen der bunt zusammengewürfelten Startelf konnten die bayrischen Schwaben lediglich in der Anfangsphase profitieren — die beherzte Gegenwehr hielt gerade einmal eine reichliche halbe Stunde an.  </pre>


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<pre>für Pirmin Schwegler kommt all das aber keinesfalls unerwartet. „Es wäre vermessen zu glauben, dass wir jeden Gegner an die Wand spielen. Jetzt gab es zwei Rückschläge. Ich habe nicht unbedingt damit gerechnet, dass wir Meister werden“, so Schwegler zynisch.  <p> Von der Formstärke her, braucht sich die Fortuna nicht zu verstecken. Nimmt man die letzten fünf Liga-Spiele her, dann war nur ein einziger Bundesligist erfolgreicher als der Aufsteiger vom Rhein.  <p>  Neben dem Umstand, dass immer wieder Führungen verspielt werden, kommt auch noch die Tatsache der mangelhaften Chancenverwertung dazu. <p> Bayer Leverkusen hat ein wenig Zeit gebraucht, um auf Touren zu kommen. An Spieltag drei noch auf Rang 17, hat die Elf von Heiko Herrlich eine Aufholjagd gestartet, die den Werksklub in Reichweite zu den internationalen Plätzen gebracht hat. <p>  Zwar dominierten die Gäste die ersten Minuten und scheiterten bereits kurz nach Anstoß am Pfosten, doch nach einigen eklatanten Fehlern in der Defensive der „Werkself“ folgten zwei Elfmeter für Gladbach.  </pre> 


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<pre> Dabei steht natürlich außer Frage, dass das in Hannover zu absolvierende Gastspiel für die Würdigung der Verdienste von Heynckes eine komplett zu vernachlässigende Rolle spielt — für diese fallen allein die umrahmenden Auftritte in den beiden Cup-Wettbewerben ins Gewicht.  <p> Es wird also Zeit für eine Trendwende, doch mit dem Aufsteiger wartet in Düsseldorf ein aktuell überaus unangenehmer Gegner.  <p>  Mit dem jüngsten 0:2 gegen Hoffenheim war somit auch der bereits vierte sieglose Auftritt in Folge nicht zuletzt auf das Fehlen zentraler Leistungsträger zurückzuführen; mit Finnbogason, Framberger, Gouweleeuw und dem gesperrten Caiuby wurde gegen die TSG ein ganzes Quartett vermisst. <p>  Mit Blick auf die bereits angesprochene Torkrise des HSV wäre es allerdings schon einmal eine ganze Menge wert, wenn Hannover auch am Sonntag wieder einen Treffer im gegnerischen Kasten unterbringt: Hoch verlieren dürften die 96er in diesem angenehmen Fall dann schließlich nicht. <p>  Die sich bereits durch die gesamte Saison ziehende Ladehemmung kostete dem Team auch im Spiel der allerletzten Chance einmal mehr den Kopf; angesichts in dieser Spielzeit erst markierter 18 Treffer können sich die Hamburger über ihre missliche Lage wahrlich nicht beschweren.  </pre>


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<pre> Gleichwohl ist sich der Liga-Neuling natürlich darüber im Klaren, dass fortan auch in den eigenen vier Wänden ein deutlich rauerer Wind zu wehen pflegt: für einen Großteil der Mannschaft stellt die Bundesliga schließlich ein gänzlich unkalkulierbares Abenteuer dar.  <p> Setzt sich der Abwärtstrend nun auch gegen Werder fort, wäre der Verein nach der 20. Runde virtuell vermutlich nicht einmal mehr in der Europa League dabei: ein unerfreuliches Szenario, welches rein statistisch schon aufgrund des „Freitags-Fluchs“ alles andere als abwegig ist.   <p> Alaba dürfte gegen den HSV sein Comeback geben. Auch Robben ist wieder im Mannschaftstraining. Laut dem Niederländer kommt der Rückrunden-Start aber zu früh. <p>  Den ersten Schritt haben die Borussen mit dem 2:1-Heimsieg gegen Hoffenheim gemacht. Damit blieb Dortmund erstmals im Jahr 2017 vier Bundesliga-Spiele in Folge ungeschlagen und holte dabei zehn der zwölf möglichen Punkten.  <p> Zunächst der leichte Aufwärtstrend: Nach dem 1:4-Debakel in Dortmund zum Saison-Auftakt folgte mit dem 1:1 gegen Düsseldorf zumindest schon ein Unentschieden und am vergangenen Spieltag gab es einen knappen 3:2-Heimerfolg gegen Hannover 96.  </pre>


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<pre> Am Samstag wartet ein Duell mit Hertha BSC, der am Mittwoch die erste Pleite einstecken musste. Allerdings hieß der Gegner FC Bayern München, der nach dem 3:0-Erfolg über die Berliner als einziger Bundesligist noch keinen einzigen Punkt abgeben mussten.  <p> Das torlose Remis an Ostern gegen den Liga-Primus (noch dazu in Unterzahl, Anm.) sollte das Selbstvertrauen wieder gesteigert haben, auch wenn eine gehörige Portion Glück dabei war.  <p>  Nur sechs Punkte trennen den FC Schalke in der Tabelle von dem kommenden Gegner. Der FC Ingolstadt rutschte mit 12 Zählern und als Tabellen-17. ins neue Jahr. <p>  Sowohl die „Werkself“ als auch die „Fohlen hatten in der Vorsaison gewaltig mit ihrer Form zu kämpfen. Während Bayer 04 nach einem schwachen Start zwischenzeitlich sogar auf Platz zwei vorstieß und sich am Ende noch Rang fünf sicherte, gab es in Gladbach ein ständiges Auf und Ab.  <p> Erschwerend kommt für die schwarz-gelben Borussen hinzu, dass die Gladbacher Borussen trotz der der 3:5-Niederlage am vergangenen Samstag in Hoffenheim noch große Chancen auf die Europa League haben — und diese auch wahrnehmen wollen.  </pre>


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